Glücksspiel Datenportal Sucht und Drogen des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen

3,4 % der ambulanten Betreuungen mit einer Suchtproblematik gehen auf pathologisches Spielen als Hauptdiagnose zurück. Dies ergibt sich aus den Ergebnissen der Deutschen Suchthilfestatistik. Männer (40,4%) sind affiner für Glücksspiele als Frauen (32,4 %). Besonders deutlich wird der Geschlechtsunterschied bei den Sportwetten.

Beim Online-Glücksspiel (Online-Casino) handelt es sich um einen sogenannten Graubereich. In Deutschland war Online-Glücksspiel bis vor kurzem grundsätzlich verboten. Allerdings konnte man mit Hilfe von Lizenzen, die man in anderen europäischen Ländern erworben hat, dennoch in Deutschland online Glücksspiel anbieten.

Wir regulieren den länder­über­greifenden Glücksspielmarkt in Deutschland

Durch die pandemiebedingten Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 mussten stationäre Spielstätten schließen und Wetten auf Sportergebnisse waren in dieser Form nur eingeschränkt möglich. Seitdem ist die Zahl derer, die in den letzten 12 Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen haben, von knapp 30 % im Jahr 2021 auf 36,4 % im Jahr 2025 gestiegen. Bitte beachte, dass das Spielen bei nicht lizenzierten Glücksspielanbietern in Deutschland illegal und riskant ist. Wenn eine Glücksspiel-Website nicht mit nicht mit einer .de-Domain endet und keine GGL-Lizenzinformationen anzeigt, ist es eine illegale, nicht lizenzierte Website. Wenn man von einem illegalen Glücksspiel mitbekommt, kann man bei der örtlichen Polizei eine Anzeige highspin casino einzahlung erstatten.

Die hier dargestellten Daten sind dem aktuellen Bericht des Glücksspiel­surveys (Tabelle 7) entnommen. Die Deutsche Suchthilfestatistik (DSHS) erfasst deutschlandweit Beratungs- und Behandlungsvorgänge in ambulanten wie (teil-)stationären Einrichtungen der Suchthilfe. ℹ Hinweise zu den Abbildungen Am oberen Rand der Abbildung können Sie sich mittels der Buttons durch verschiedene Ansichten (z. B. "Teilnahme") klicken.

Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeits­bericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert. Zentraler Bestandteil des Berichtes ist die Analyse des deutschen Glücksspielmarktes.

Ferner existieren Kartenspiele wie Black Jack oder Poker, auch das Roulettespiel ist zu nennen. Außerdem findet der Spieler die gleichen Glücksspiele genauso als Variante im Netz. Letztlich sind die Sportwetten mit der steigenden Nutzung des World Wide Web zunehmend vertreten. Alle Glücksspielveranstalter benötigen eine staatliche Lizenz. Es existiert grundsätzlich das Glücksspielmonopol des Staates (mittlerweile nur noch für Lotterien).

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Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z.B. „Männer“) können Sie zudem einzelne Linien ein- oder ausblenden. 36,4 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben. Bei knapp über 3 % der sucht­­therapeutischen Behandlungs­­pisoden in der ambulanten Suchthilfe steht eine Problematik des pathologischen Spielens im Vordergrund. Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen.

Da für die Erhebung im Jahr 2021 die Methodik grundlegend überarbeitet wurde, sind Vergleiche nur seit dieser Erhebungswelle des Glücksspielsurveys sinnvoll. Ergebnisse aus früheren Erhebungen werden daher nicht dargestellt. Der Glücksspielsurvey soll dazu beitragen, bessere epidemiologische Erkenntnisse über Glücksspiel­teilnahme und ­probleme der bundesdeutschen Bevölkerung zu erhalten.

Die Anstalt des öffentlichen Rechts hat ihren Sitz in Halle (Saale). Die Whitelist führt auch Glücksspielangebote auf, die nicht unter der Aufsicht der GGL, sondern unter der Aufsicht anderer deutscher Glücksspielaufsichten stehen. Auch Lotterien des deutschen Lotto-Toto-Blocks oder Casinospiele in Spielbanken. Im Jahr 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspiel­markt 14,4 Milliarden Euro. 34 % entfallen hierbei auf Glücksspiel­­automaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %.

Somit sind etwa 3/4 der hiervon betroffenen Personen Männer. Der Bevölkerungsanteil mit einer leichten Störung liegt bei 0,9 %, der mit einer mittelgradigen Störung bei 0,6 % und der mit einer schweren Störung bei 0,6 % (siehe Glücksspielsurvey, Tabelle 7). Der Schweregrad der Störung kann auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen monatlichen Einsatz für Glücksspiele haben. Die Hier Abbildung unten zeigt, wie viel Prozent der Befragten angaben, an Glücksspielen teilgenommen zu haben, und wie sich die Teilnahme auf die verschiedenen Zugangswege zum Glücksspiel verteilt.

Wir regulieren den länder­über­greifenden Glücksspiel­markt in Deutschland

  • Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung des Umsatzes des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2000 und 2023 sowie die Nettospielverluste der Glücksspielenden im Jahr 2024.
  • Mittlerweile kann man die Anzeige auch online erstatten.
  • Hochgerechnet sind dies knapp 3,1 Millionen Personen.
  • Wette, Boule sind die häufigsten Rätsellösungen für Glücksspiel mit 5 Buchstaben.
  • Die hier verwendeten Zahlen zum Umsatz sind dem jährlich erscheinenden "Jahrbuch Sucht" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Männer nehmen im Vergleich zu Frauen fast fünfmal so häufig an dieser Spielform teil. Im Jahr 2023 setzten 6,4 % der Männer und 1,3 % der Frauen Geld bei Sportwetten ein (siehe Glücksspielsurvey 2025, Tabelle 5). Die hier dargestellten Daten sind dem Glücksspielsurvey 2025 (Abbildung 1 und 2) entnommen. Die Erhebung erfolgt seit 2007 alle zwei Jahre mithilfe einer kombinierten Telefon- und Onlinebefragung. Die Grundgesamtheit der Studie ist die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren.

Auch beim Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) finden Menschen mit Glücksspielproblemen Hilfsangebote. Die Seite -dein-spiel.de des BIÖG bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um das Themenfeld Glücksspiel und Glücksspielsucht. Die hier dargestellten Daten zu den Nettospiel­verlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen.

Sie müssen zudem Angaben dazu machen, welche Behörde diese Erlaubnis erteilt hat. Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung des Umsatzes des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2000 und 2023 sowie die Nettospielverluste der Glücksspielenden im Jahr 2024. Aktuell nehmen 16,6 % der erwachsenen Allgemeinbevölkerung an ausschließlich stationären Glücksspielen teil. Das sind mehr als an ausschließlich online zugänglichen Glücksspielen (10,8 %). In den vergangenen Jahren ist aber ein stärkerer Anstieg für online zugängliche Glücksspiele zu beobachten.

Gewinne, die aus Glücksspielen kommen, unterliegen direkt keiner Steuer. „Aufpassen sollte man bei der Wahl der Online-Spielhalle, es tummeln sich immer noch unzählige illegale Anbieter auf dem Markt“, sagt dazu einer der Gründer von GambleBase.com, Timo Weber. Eine Orientierung bietet Überblick erlaubter Anbieter (Whitelist) von der gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des legalen Glücksspielmarkts in Deutschland circa 63,5 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs um gut 19,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

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